Servus, Grüezi und Hallo,
liebe Kommilitonen!
Der Sommer (oder so etwas ähnliches) ist da, und mit ihm auch unser zweiter Newsletter. Es tut sich einiges an unserer Universität, und wir wissen vor lauter Arbeit gar nicht mehr, wo uns der Kopf steht. Aber damit wenigstens ihr einen kleinen Überblick bekommt, haben wir euch hier eine Auswahl an Themen zusammengestellt. Und nicht vergessen: am 1. und 2. Juli sind Wahlen zum Senat und zu den großen Fakultätsräten. Also: Wählen gehen! Viel Spaß beim Lesen, euer AK Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Hochschulwahlen
Am
1. und 2. Juli finden die Wahlen für den Senat und die Fakultätsräte statt. In
den Fakultätsräten geht es um Dinge wie Studienpläne, Berufungen und
Prüfungsordnungen. Der Senat kümmert sich um uniweite Angelegenheiten wie den
Haushalt der Uni, die Bibliothek und andere zentrale
Einrichtungen.
Der Universitätsrat trägt die
Verantwortung für die Entwicklung der Universität und schlägt Maßnahmen vor, die
der Erhöhung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit dienen. Er ist vergleichbar
mit dem Aufsichtsrat bei Unternehmen. Er besteht aus 13 Mitgliedern: zwei
Vorsitzende, vier universitätsinterne Mitglieder und sechs universitätsexterne
Mitglieder aus der Wirtschaft sowie einem Studierenden. Diesen Posten wird ab
Oktober Sophie für uns übernehmen. Da sie als einzige Studierende im Unirat
sitzt, hat sie eine verantwortungsvolle Aufgabe für alle Studierende übernommen.
Sophie studiert im vierten Semester Philosophie/Ethik und Germanistik auf
Lehramt. Durch ihre offene und frische Art, ihr Engagement sowie ihre Kenntnisse
und Erfahrungen aus dem großen Fakultätsrat der Fakultät 9 und als
stellvertretende FaVeVe-Sitzungsleiterin ist sie für diese zweifellos
anspruchsvolle Arbeit bestens geeignet. Wer sie kennenlernen und sich selbst von
ihr überzeugen lassen möchte trifft sie dienstags Abends in der FaVeVe-Sitzung
in Vaihingen oder im Getümmel in der Stadtmitte. Weiteres zum UniRat findet ihr
unter:
http://www.uni-stuttgart.de/ueberblick/organisation/organe/#unirat
Mitte Dezember letzten
Jahres wurden zum zweiten Mal in der Geschichte der Universität die 3,5
Millionen Euro Studiengebühren verteilt. 400.000 Euro davon versumpfen immer
noch in der Verwaltung - die genaue Verwendung wurde uns erst einige Monate
später mitgeteilt.
Bereits im Januar diesen Jahres
hatte Wissenschaftsminister Frankenberg einen teuren Brocken für die Rektoren im
Gepäck: Um den Zins des Studiengebührendarlehens der L-Bank langfristig zu
senken, werden Verwaltungsaufgaben an den direkt von den Universitäten
finanzierten Studienfonds übertragen, um so ein Ansteigen der Zinsen durch den
hohen Prüfaufwand bei der L-Bank zu verhindern. Dies wurde explizit damit
begründet, dass ein zu hoher Zins bei den anstehenden Verhandlungen nicht mehr
als "sozialverträglich" verteidigt werden könne! Die Klage hat also ohne
Verhandlungen dafür gesorgt, dass die Zinsen nicht über 8% gestiegen sind, was
nach Angaben des Wissenschaftsministers eine sozialverträgliche Obergrenze
darstelle. Tausende anhängige Klagen führten also dazu, dass ab Mai 2008 eine
Zins-Obergrenze von 5,5% festgeschrieben ist. Und das, obwohl das
Verwaltungsgericht in Stuttgart noch immer auf endgültige Entscheidungen anderer
Gerichte wartet, bevor mit der Verhandlung überhaupt begonnen
wird.
Bei Fragen, Anregungen und Lust zum Mitmachen Mail
an ak-oeffentlichkeitsarbeit@faveve.uni-stuttgart.de |
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